ProWein 2017 - Rheinhessen Live- Marion Rockstroh-Kruft

Prowein 2017 – es gibt immer ein erstes Mal

Von vielen wurde ich gefragt – Du bist tatsächlich das erste Mal auf der ProWein?
Ja – aber es gibt doch immer ein erstes Mal – oder?

Also morgens um 6:00 los mit der Bahn und schon etwas mehr als drei Stunden später, durchlief ich die Akkreditierung – zum Glück erfolgreich.
Die ProWein ist eine reine Fachmesse, das heisst, dass nur Personen, die beruflich mit dem Thema Wein und Spirituosen zu tun haben, sowie Presse, dort Zutritt erhalten können.

Also ich muss ehrlich sagen, ich war schon auf einigen sehr grossen Messen – aber die ProWein ist doch noch einmal etwas Besonderes, da das Thema wesentlich enger gefasst ist, als bei anderen Messen vergleichbarer Größe.

6.500 Aussteller aus 60 Nationen – das ist eine Ansage!

Den Rat eines Profis habe ich dementsprechend auch beherzigt – er sagte: „Nimm Dir einen Bereich oder ein Thema vor und bleibe dabei – sonst erschlägt Dich das Angebot“.
Was liegt also näher, wenn ich mit einem regionalen Blog auf diese Weltleitmesse für Wein und Spirituosen gehe?
Ich bin also in den Hallen 13 und 14 geblieben – beim Deutschen und Rheinhessischen Wein 🙂

Als erstes habe ich natürlich einen Stopp beim Stand von Rheinhessenwein eingelegt.
So konnte ich direkt bei einigen Winzern vorbei schauen, die mich mit dem Event Vinocamp Rheinhessen gesponsert haben.

Wie immer hatte ich natürlich meine 360Grad Kamera von Panono dabei – hier könnt Ihr Euch ein Bild davon machen.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah …
Zornheim-meets-Zornheim am Stand von Julia Schittler, die ihre Premiere feierte – frisch abgefüllt für die ProWein wurde doch gleich der Cuvé verkostet.

ProWein 2017, Julia Schittler - Rheinhessen Live- Marion Rockstroh-Kruft
Fruchtiger und ausbalancierter Cuvée vom Weingut Schittler-Becker, Rheinhessen

Gleich nebenan waren noch vier JungwinzerInnen, bei denen ich auch jeweils einen Wein probierte – Motto – welcher ist Euer „Herzenswein“?

ProWein 2017, Weingut Bossert - Rheinhessen Live- Marion Rockstroh-Kruft
Mineralische Weine sind die Spezialität des Weingut Bossert, Rheinhessen
ProWein 2017, Daniel Mattern - Rheinhessen Live- Marion Rockstroh-Kruft
Der Vorgänger-Jahrgang war der Hochzeitswein beim Weingut Daniel Mattern, Rheinhessen
ProWein 2017, Johannes Balzhäuser - Rheinhessen Live- Marion Rockstroh-Kruft
Fruchtiger und zu jeder Gelegenheit passender Chardonnay beim Weingut Johannes Balzhäuser, Rheinhessen
ProWein 2017, Lisa Bunn - Rheinhessen Live- Marion Rockstroh-Kruft
Ausdrucksstarker Riesling from Weingut Lisa Bunn, Rheinhessen

Die Organisatoren des Vinocamp Franken fand ich auf dem Stand von ETHOS wieder
Das Plakat war ein richtiger Eyecatcher – das hat mir gefallen!

 

Ein solcher Messebesuch dient mir auch immer als Fortbildung – also habe ich zwei Vorträge besucht, die vom Wirtschaftsmagazin Wein & Markt angeboten wurden.

  • Einblick in die Welt der Aromen
  • eine Weltreise mit acht Ginsorten

Das Thema Aromen ist ja speziell bei Wein sehr interessant – welche Aromen habe ich in der Nase, wenn ich an einem Glas Wein rieche?
Mit einem absolut witzigen Trick habe ich auf diese Weise auch gelernt, dass man Zimt nicht schmecken – sondern nur riechen kann.
Nase zu – Bonbon in den Mund – nix – Nase auf – ZIMT!

ProWein 2017, Aromenschule - Rheinhessen Live- Marion Rockstroh-Kruft

Etwas über den Tellerrand geschaut, habe ich dann bei der Ginverkostung. Dass nicht jeder Gin gleich schmeckt war mir schon vorher klar – aber solche Unterschiede – Unglaublich!

Aus England, Schottland, Kanada und USA, ebenso wie aus Dänemark, Deutschland, Schweiz oder Südtirol. Und bezüglich der Botanicals von eher bekannten Aromen wie Wacholder, Lavendel, Gurke oder Zitrone, bis zu Ausgefallenen, wie Amaretti, Fichtennadel, Basilikum, Rosmarin, Grönländischer Post, Moor-Birke oder Kardamom.
… und vor allem … immer einen Gin AND Tonic bestellen 🙂

ProWein 2017, Gin, Annick Seiz - Rheinhessen Live- Marion Rockstroh-Kruft
Premiumgin – 8 Genusskonzepte aus 8 Ländern, Annick Seiz

Was ich sehr schade fand war, dass bereits ab 17 Uhr viele Aussteller eingepackt haben. OK – es war der letzte Tag und Messen sind immer sehr anstrengend, aber wenn jemand wie ich nur für einen Tag vorbei kommen kann, dann ist es schade, wenn eine ganze Stunde auf diese Weise „geraubt“ wird.

Fazit – wann war nochmal der Termin für nächstes Jahr? 😉

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